Haus Klingewalde

Seit dem 1. Januar 1999 hat das Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen seinen Sitz in Haus Klingewalde, das auch von der Hochschule Zittau/Görlitz (Studiengang Kultur und Management) genutzt wird.

Haus Klingewalde
Casa Klingewalde
Pałacyk Klingewalde
УСАДЬБА КЛИНГЕВАЛЬДЕ

Haus Klingewalde

Geschichte des Hauses

Klingewalde, ein Straßendorf ursprünglich nördlich von Görlitz gelegen und seit 1949 in das Stadtgebiet eingemeindet, ist erst im 16. Jahrhundert erstmals erwähnt worden. Das Gutshaus in mitten des Dorfes geht in seinem heutigen Erscheinungsbild auf eine Bautätigkeit um 1854 zurück und repräsentiert in eindrucksvoller Weise den damaligen architektonischen Zeitgeschmack Preußens.

Der Bau gründet sich auf viel ältere Teile, die durch umfangreiche Bauforschung aufgedeckt werden konnten. Der Kernbau läßt sich ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen, das Fundament datiert aus dem Mittelalter. Von der ursprünglichen Ausstattung haben sich aus späterer Zeit neben einigen Raumachsen auch qualititätsvolle barocke Deckenmalereien erhalten, die in den letzten Jahren durch mühevolle Restaurierungsarbeit in ihrer alten Pracht wieder hergestellt werden konnten. Über den Schöpfer des heutigen Hauses ist nichts überliefert.

Der Architekturhistoriker weiß aber über innige Verbindungen nach Berlin und vermutet auch hier einen Anteil von Ferdinand Alexander Busse.

Angebot

Die Räumlichkeiten des Hauses eignen sich in besonderer Weise für Organisation von Seminaren, Veranstaltungen, Hauskonzerten, Festen, Familienfeiern u.ä, und können auch privat gemietet werden.

Räume

Foyer

Roter Salon

Blauer Salon

Grüner Salon